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Fotogalerie von Ausgrabungen aus russischen Museen

Auf unserer Russlandreise 2011 haben wir mehrere Museen besucht und mit der Erlaubnis des Museums Fotos gemacht. Die Fotos belegen die Vielseitigkeit der Birkenrinde; und, dass die Rinde schon im frühen Mittelalter Verwendung fand.

Nur um ein paar Beispiele zu nennen… Langbögen und schwere Bögen wurden mit Rinde verkleidet;  Köcher, Schuhe und Schriftrollen wurden aus Birkenrinde hergestellt. Verkleidungen von Gefäßen dienten als Deko und Isolation…

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Produkte

Bilder und Überschriften anklickbar. Also… einfach drauf losklicken!!!

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.Ein Artikel über Birkenrinde im Magazin “Liebes Land” Ausgabe August 2011 auf: http://www.liebes-land.de/

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Da unsere Birkenprodukte handgearbeitete Naturprodukte sind, können diese leicht in Form und Farbe variieren.

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Produktbestände nicht aktuell, da wir im Moment an einem richtigen Webshop arbeiten. Sollte Sie trotzdem etwas interessieren, können Sie uns gerne nach wie vor anschreiben.

Unsere Vorfahren haben den “Tues” für die Aufbewahrung verschiedenster Nahrungsmittel genutzt. Dank der antiseptischen Eigenschaften und der Wasserdichtigkeit des Birkenleders, fanden in diesen Birkenrindenbehältern Produkte wie Milch, Fleisch, Fisch und eingelegtes Gemüse ihren Platz.
Noch heute findet man auf einem Küchenregal einer jeden russischen Hausfrau den ein oder anderen “Tues” (Dose) gefüllt mit Korn, Tee, Kaffee oder Müsli.
Was Ihr darin aufbewahrt, ist allein Eurer Fantasie überlassen…

Produktübersicht “Tues”

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Durch die Stoffe, die die unbehandelte Borke weiterhin in die Luft abgibt, hält Brot in solchen Körben länger frisch und das Schimmelrisiko wird stark gemindert.
Früher wurden solche Birkenkörbe auch in etwas größeren Dimensionen hergestellt, um Korn oder Mehl darin aufzubewahren. Das hatte den Vorteil, dass Insekten, wegen der Schutzstoffe der Rinde, die Nähe zur Birkenrinde grundsätzlich mieden.

Produktübersicht Brotkörbe

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Wie jedem Mann wohl bekannt, liebt die Frau schönen Schmuck! Dieser Hang zum Schmuck, der besteht schon seit Jahrtausenden. Damals sollte der Schmuck uns Frauen nicht nur schmücken, sondern auch vor bösen Geistern schützen…
Und warum sollte unser schöner Schmuck nicht in schönen Schatullen aus Birkenrinde aufbewahrt werden?

Produktübersicht Schatullen

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teller1Wunderschöne Teller aus Birkenrinde. Reichhaltig verziert oder minimalistisch schön.
Eine nette Geschenkidee und eine Bereicherung in modernen Küchen.

Geeignet zum servieren von Früchten, Süßigkeiten oder Brot.

Produktübersicht Teller

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krug1 Prost!
Leicht, natürlich und originell. Ideal für Mittelaltermärkte!

Produktübersicht Krüge und co.

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(siehe Schatullen )

Schmuck, Spiegel, Kämme, Haarklammern, Birkenrindenamulette, Anhänger

Produktübersicht Schmuck und co.

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TeeOb nun zum genießen, als Kur oder um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben… Als Tee oder für die äußerliche Anwendung, diese Birkenblätter hüten ein Potenzial welches Leib und Seele gut tut!

Weitere Infos zur Wirkung und Zubereitung findet ihr hier.

Auf Lager / Preise für größere Mengen auf Anfrage.

25g: 1,-€

50g: 2,-€

100g: 3,50€

 

 

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Wird auf Anfrage gefertigt (Messer ist nur zur Veranschaulichung und ist im Lieferumfang nicht enthalten)

20,-

 

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img_8236Solche Birkenrindenplatten werden zur Herstellung der schon aufgeführten Produkte und für vieles mehr verwendet.

Die Birkenplatten – mit einer Größe von 60 x 50 cm – sind noch frisch, geschmeidig und sehr gut für die Verarbeitung geeignet.

Wer also seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte und mit einem solchen wundervollen Werkstoff arbeiten möchte, der ist dann bei uns genau richtig!

Bei Bestellung legen wir selbstverständlich eine kleine Anleitung dazu und stehen dann jederzeit für Fragen und Diskussionen gerne zur Verfügung.

Auf Lager

Bitte beim Bestellen angeben, ob Quer-, Hochformat oder gemischt gewünscht ist

17,-€

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Beschläge, Nägel, Repliken

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Habt Ihr euch für ein Produkt begeistern lassen? Dann lasst es uns wissen! Hier findet Ihr unsere Kontaktdaten .

Wir freuen uns über jede Anfrage!

http://www.birkenleder.de/wp-content/uploads/2008/11/Teller.pdf

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Domshinskaya Beresta

Ende des 19. – 20. Jahrhunderts erfuhr die „Domshenskaya” Birkenrindenbearbeitung eine breite Bekanntheit. Wie die Shemagotskaya Beresta hat diese Kunst ihren Namen von der Region in der die Meister ansässig waren und die Birkenrinde auf eine bestimmte Art und Weise bearbeiteten. Die Handwerker weichten die Rinde im heißen Dampf auf und flochten diese anschließend zu verschiedenen Formen zusammen. Hierfür verwendeten die Handwerkermeister mehrere Schichten von Birkenbändern („Lichki”). Das Geflecht auf den Produkten konnte diagonale als auch vertikale Muster annehmen. Die fertigen Produkte wurden von den Meistern mit den Farben Gelb, Blau, Rot und Grün verfeinert. Hierfür bemalten sie das Geflecht im Stile eines Schachbretts, befleckten die Kunstwerke in zufälliger Ordnung oder zogen einzelne Strähnen nach.
Weiterhin prägten oder schnitzten die Handwerker schöne Verzierungen auf die Behälter. Die Prägungen wurden mit speziellen „Punziereisen” (die aber auch aus Knochen oder Holz bestanden) in Form von Rauten, Sternen oder anderen Mustern und Zeichen eingedrückt. So entstand am Ende ein Gesamtbild welches den verschiedensten Ornamenten ähnelte.
Da die meisten Behälter aus mehreren Schichten hergestellt wurden, haben die Handwerker mit äußerster nur Vorsicht die oberste angeschnitten. Hier wurden ebenfalls geometrische Figuren bevorzugt, welche mit einer bunten Folie hervorgehoben wurden, die zwischen die Birkenrindenschichten eingearbeitet war.
Bei den richtig aufwendigen Kunstwerken fand man alle drei Arten der Verarbeitung.
Wegen der günstigen Lage der Region, hat sich die Bekanntheit dieser Handwerker ziemlich schnell verbreitet und so fand man zu der Zeit diese Kunst auf allen größeren Ausstellungen.

Wie viele andere Künste in Russland, ist auch dieses Handwerk in den 1930er beinahe verschwunden.

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Welche Rolle spielt die Birke in der Kultur von Europa?

In den anderen europäischen Kulturen wurde der Baum und der Frühling ähnlich verehrt. Die keltischen Druiden wussten ebenfalls um die Heilkräfte der Birke bescheid. Die Römer übernahmen germanische Frühlingsfestlichkeiten und somit hinterließen uns eben diese Germanen, die Wikinger und die Kelten den Brauch mit dem Maibaum. Letztendlich hat sich auch die Kirche einen Nutzen aus dem Kult um die Birke und den anbahnenden Frühling gezogen, wobei nicht ganz freiwillig.

Die Ursprünge des Frühlingsfests am ersten Mai in Deutschland reichen weit zurück, vor allem das Aufstellen des Maibaums in Bayern und die Feierlichkeiten drum herum. Diese Feier ist dem Fest „Semik” nicht ganz unähnlich.

Doch zuerst zu den Ursprüngen:
Die Kelten machten die Birke zum Lichtbaum des 24. Juni. Sie feierten das Fest des Lichtes und der Liebe, drei Tage nach der Sommer-Sonnenwende. Die Birke galt wie bei den Slawen als Zeichen der Reinheit, denn heilige Orte wurden mit Birkenbesen gereinigt um ungebetene Geister zu vertreiben. Im keltischen Baumkalender, der am 2. Februar (Maria Lichtmess) beginnt, stand die Birke für den Baum des Anfangs.

In Skandinavien läutet junges Birkenlaub den Anfang des landwirtschaftlichen Jahres, denn abgesehen vom Holunder ist auch dort die Birke der erste Baum im Wald, die neue Blätter ansetzt. So richteten sich die Bauern bei der Aussaat des Sommerweizens nach den Birkenbäumen.
Am 2. Februar begann damals das Arbeitsjahr im bäuerlichen Leben und zu Ehren des wiedererwachten Lichtes wurde eine Lichtmessbirke aufgestellt. Dieser Festtag galt der Heiligen Brigitte zu Ehren, welche die  ursprüngliche keltische Gottheit der Wiedergeburt abgelöst hatte.
Da aber das Klima immer kälter wurde, je weiter man in den Norden ging, verzögerte sich auch dementsprechend der Frühlingsanfang und somit wurden die Frühjarsfeierlichkeiten nach dem 2. Februar auch zu Pfingsten oder Fronleichnam vollzogen.
Der mit bunten Bändern verzierte und umtanzte „Maibaum” in Skandinavien symbolisierte, den „Wonnemonat”, die schönste Zeit des Jahres und mit ihr die sich verjüngenden Kräfte der Natur. Auch hier wurde eine junge Birke aus dem Wald geholt, geschält damit sich ja keine bösen Geister darunter verstecken konnten und in der Dorfmitte aufgestellt.

Im germanischen Volksglauben war die Birke der jungfräulichen Götting Freya geweiht. Diese Zuordnung ist vermutlich auf die weiße, zarte und seidige Rinde von jungen Birkenbäumen zurück zu führen. So holten auch sie den Maibaum aus dem Wald, stellten ihn auf dem Dorfplatz auf und begrüßten den erwachenden Frühling im Dorf. Der Baum war meist mit frischem Grün geschmückt und in manchen Gegenden hing man auch schon mal Eier und Gebäck auf. Somit galt die Birke auch bei den Germanen als ein Symbol für die erwachende Frühlingsfreude und als ein Zeichen der Liebe und Verehrung.

Bei den Römern waren die Feierlichkeiten zum ersten Mai der Göttin Maia gewidmet, die für das Wachstum und die Fruchtbarkeit stand. So stellten Sie ebenfalls einen Maibaum auf und tanzten um ihn herum. Dieses Fest übernahmen die Römer aber von den Germanen, denn ursprünglich verehrten sie im Frühling die Göttin der Blumen und der Blüte namens Flora. Vielleicht gibt es auch hierfür irgendwelche Zusammenhänge, die wir aber leider noch nicht gelesen haben. Es ist aber bekannt, dass Römer in ihrem Glauben sehr anpassungsfähig waren und viele Götter hatten.
Zu Ehren von Maia wurde auch der Monat Mai benannt.

Schriftlich festgehalten wurde der Maibrauch in einer Aachener Urkunde aus dem Jahre 1225. In dieser Zeit wurde der Brauch von der Kirche als gottlos und von Dämonen beherrscht verachtet. Als der Dorfpfarrer beschloss den Tanz um den Maibaum zu verdammen und den Baum fällen lies, kam es zum Aufstand. Um der Lage Herr zu werden rief man den Vogt zur Hilfe, doch dieser fand Gefallen an den Festlichkeiten und ließ einen noch größeren Baum vom Wald holen.

Weshalb die Kirche so allergisch auf das Fest war lässt sich damit erklären, dass die Menschen damals sehr ausgelassen feierten und manch ein Mädchen ihre Jungfräulichkeit, auf dem Weg in den Wald um den Maibaum zu holen verlor. Denn nicht nur in den Bäumen stiegen die Säfte hoch und vor allem feierten die Menschen sicherlich nicht nur den Wonnemonat der Natur…
Zum Leid der Kirche war das Fest nicht auszurotten. Also münzte sie kurzerhand die heidnischen Dorfgänge zu christlichen Maiprozession um. Das Fest des Fronleichnams hat auch hier seinen Ursprung.

Ein weiterer Brauch der bis heute in manchen Gegenden Deutschlands erhalten blieb, ist die Tradition bei jungen Männern eine junge Birke aus dem Wald zu holen, diese mit Bändern zu schmücken und ihrer Auserwählten jungen Dame vor die Haustür zu stellen. Mal wird der Name des Verehrers in den Baum geritzt, mal wird eine Kreidespur bis zum Haus des jungen Recken gelegt, damit die Mädchen auch sicher wissen wer den Baum geschenkt hat.

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